Termine für die Saison 2012

- Änderungen erfolgen stündlich –

 

Rosen, Dosen, Hosen, Posen ... Alles hat eine Bedeutung! Weshalb stehen bei einem Diplomaten eine Rose und eine Lilie zusammen in einer Vase, weshalb sieht man vom einen nur den Kopf, vom andern aber die Hosen und andere Gewänder, wieso legt jemand für sein Portrait bestimmte Dokumente auf den Tisch oder setzt sich in eine bestimmte Pose, zum Beispiel in direkter optischer Verlängerung zur Königskrone oder genauer gesagt einem Goldfleck mit einem bestimmten Symbol, dessen Dechiffrierung einigen Aufwand erfordert? Alles inszeniert.  Aber Lydia kriegt alles raus! Sie könnte sicher auch bei der Kripo arbeiten. Es hat Riesen Spaß gemacht, und Matthew meinte gleich, danach müsse man unbedingt was über Japan erfahren. Wir haben das sogleich gebucht, denn unsere Themen hängen immer logisch zusammen.

Die Zeiten, wo ich einfach sagen konnte, ich finde ein Bild schön, langweilig oder schlicht doof, sind nun jedoch vorbei. Künftig werde ich mich mit einem Symbole-Buch bewaffnen, wenn ich  ins Museum gehe. Vor allem aber werde ich bei Fotos von mir selbst für die Nachwelt  künftig sehr darauf achten, was ich so um mich rum liegen lasse! Der Laptop kommt weg. Eher Streichholzschachteln, Patience-Karten auf einem Notenständer vielleicht, an dem wiederum mein dicker Küchenfrosch hängt. Schorsch meinte, zur Kennzeichnung meiner Person sei das  Weinglas zentral und hat mich deshalb sogleich damit abgelichtet. Aber so einfach geht das nicht, das macht keinen Spaß! Es wird viel interessanter, wenn ich extra nur Wasser rein tue, aber dabei ein kleines Jesulein in der Hand halte. Die Tisch-Deko wird ein gebratener (Hühnchen-)Flügel mit einer Banderole „NKDS international“ dran. Und meine Pose: Ich proste der Orgel zu, mit der die Neuköllner Serenade letztes Mal gespielt hat, gucke jedoch nicht sie, sondern das kleine Jesulein an. Dabei trage ich einen Arztkittel.  Ihr könnt jetzt schon mal die hermeneutischen Deutungen üben!

 

Samstag, 05.05.2012

Marianne Blankenfeld:  Die Amalienorgel.

  

In der evangelischen Kirche „Zur frohen Botschaft“ in Berlin-Karlshorst befindet sich ein Juwel des preußischen Kulturerbes: Die Hausorgel, die 1755 für die kleine Schwester  von Friedrich II, Anna-Amalie gebaut wurde ist  ein interessantes klingendes Möbel, das in den Gemächern des Berliner Schlosses stand, die von einer offenbar interessanten Person bewohnt wurden. Marianne arbeitet im Denkmalschutz und erzählt uns etwas über die wechselvolle Geschichte dieser berühmten Barockorgel, ihre kürzliche Restaurierung inbegriffen- die „Wiedergeburt einer Königin.::“.  

Nächste Salons: 10. Juni Böhmische Dörfer (Konzert Pavel Jiracek und Helen Kriegl), Japan und sein Umgang mit Katastrophen (Matthew Königsberg), Förderung Musikalisch Hochbegabter (Christiane Bessert-Nettelbeck), Kirill Suvorov, Anna Lapkovskaja und Petr Matejak haben uns auch Konzerte versprochen…


 

Zur Erinnerung: Der Beginn ist schon um 19:30 Uhr.

Eintritt: ein Beitrag zum Büffet – und natürlich das übliche „Kleingeld“ für den Service.

Für die Getränke sorgt Martina und die PLO.